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5G: Neues von Gigaherz.ch für Behörden und Politik

Wegen den anhaltenden Falschinformationen, welche Mobilfunkbetreiber, Lobbyisten und Wirtschaftspolitiker über 5G zur Zeit an die Baubewilligungsbehörden liefern, sahen wir uns veranlasst Anfangs November mit einem weiteren Gemeindebrief an alle 2300 Schweizer Gemeindeverwaltungen zu gelangen.

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5G: Das Schweizerische Akkreditierungs-Unwesen

Mobilfunk-Sendeantennen, welche beim nächst liegenden OMEN (Ort empfindlicher Nutzung) im Baugesuch einen berechneten Strahlungswert von über 80% des Anlage-Grenzwertes aufweisen, müssen spätestens 3 Monate nach Inbetriebnahme einer Abnahmemessung unterzogen werden. Diese Abnahmemessungen erfolgen nicht etwa durch Amtsstellen, sondern durch die von der Schweizerischen Akkreditierungsstelle SAS dazu zertifizierten Privatfirmen. Damit sich als Abnahme-Kontrolleure ja nicht etwa kritische Fachleute melden, kostet ein solches Zertifikat eine ganz hübsche Stange Geld im 5-stelligen Bereich.

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Unsere Rundbriefe Nr.112 und Nr.113

Haben die denn keine andern Themen mehr als 5G, werden sich viele mit Blick auf die Inhaltsverzeichnisse fragen. Es ist leider nötiger denn je, sich mit diesem Thema zu befassen und sich ein möglichst breites Wissen anzueignen. Denn unser Rechtsstaat ist in Sachen Mobilfunk völlig am Versagen.

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5G: Das neue Versteckspiel

Der andauernd grosse Widerstand in der Bevölkerung gegen den Bau neuer und gegen die Hochrüstung bestehender Mobilfunk-Sendeanlagen mit dem neuen Mobilfunk-Standard 5G, veranlasst die Mobilfunkbetreiber in Zusammenarbeit mit den  Antennenherstellern und den Baubewilligungsbehörden einiger deutschsprachigen Kantone, wie etwa Bern, Aargau, Thurgau, St. Gallen und Graubünden, zu immer wieder neuen Spielchen, um 5G in den Baugesuchen hinterlistig vor den Anwohnern zu verstecken.

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5G: Gesetzliche Vorsorgepflicht wird missachtet

Jetzt kommt Art 11 Abs3 des Umweltschutzgesetzes zum Zug, der da heisst: Die Emissionsbegrenzungen werden verschärft, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden. Und das ist mit 5G zu erwarten. Ergo müssen die nichtsnutzigen Anlage-Grenzwerte von 4-6V/7m nochmals um den Faktor 10, das heisst, auf 0.4 bis 0.6V/m gesenkt werden.   

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5G: Neuer fieser Trick bei den Messmethoden

Weil 5G-Strahlung immer noch nicht zuverlässig gemessen werden kann, hat das Amt für Umwelt des Kantons Thurgau zusammen mit Sunrise eine Methode entwickelt, Abnahmemessungen auf einfachste Weise zu umgehen.

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5G: Die Komplizen

Wieso können sich die Mobilfunkbetreiber in ihren 5G- Projekten einen derartigen Unfug leisten? Das geht nur, indem sie die kantonalen Umweltämter und dort die Inhaber der NIS-Fachstellen zu ihren Komplizen machen. Denn das sind die Einzigen im ganzen Umzug durch die Behörden- und Gerichtsinstanzen die von der Mobilfunktechnik eine Ahnung haben.

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5G: Alarmierende Resultate erster Testmessungen

Die Schweizer Mobilfunkbetreiber und ihre Komplizen auf den kantonalen Umweltämtern, die unisono stets behauptet haben, sie könnten ganze Stadtviertel und ganze Dörfer mit Sendeleistungen zwischen 50 und 300Watt ERP mit 5G versorgen, sind nun als elende Lügner entlarvt. Ebenso die Regierungsräte die als Umwelt- oder Justizdepartementchefs diesen Schwindel durch 7 Böden hindurch verteidigt haben.

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5G: Schaffhauser Regierung torpediert die Westschweiz

Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen schiesst auf besonders verwerfliche, hinterhältige Weise den Kantonen Genf und Neuenburg in den Rücken, die eine Standesinitiative gegen den Bau der 5G-Mobilfunknetze vor die Bundesversammlung gebracht haben. Standesinitiativen, beschlossen von der Mehrheit in einem Kantonsparlament müssen dort aus verfassungsrechtlichen Gründen zwangsläufig zur Diskussion und zur Abstimmung gebracht werden.

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5G: Jetzt mit 8000Watt ERP

18 Monate lang hat man uns jetzt brandschwarz angelogen, indem behauptet wurde, der neue Mobilfunkstandard 5G werde lediglich mit Sendeleistungen zwischen 50 und höchstens 450Watt ERP betrieben. Dies obschon in den Verkaufsprospekten von ERICSSON von Beginn weg von 25’000Watt ERP und bei NOKIA sogar von 32’000Watt ERP die Rede war. Jetzt sind es bei Sunrise plötzlich doch noch 8000Watt ERP geworden.

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