Bahnstrecke Bern-Schwarzenburg wird digitalisiert
Als Ersatz für die verkabelten Stellwerke sollen auf der bls-Bahnstrecke Bern-Schwarzenburg 10 neue Mobilfunk-Sendeanlagen gebaut werden.
Als Ersatz für die verkabelten Stellwerke sollen auf der bls-Bahnstrecke Bern-Schwarzenburg 10 neue Mobilfunk-Sendeanlagen gebaut werden.
Die private Firma SpaceX von Elon Musk plant ein weltumspannendes Starlink-Satellitennetzwerk und will die grösste Bodenstation in Europa mit 40 Starlink Satellitenantennen in Leuk bauen mitten ins Siedlungsgebiet und im Naturpark Pfyn-Finges.
Die Antennen senden im Vergleich zu üblichen Mobilfunkbasisstationen und den alten Satellitenantennen mit erheblich mehr Leistung und in einem viel höheren Frequenzbereich (25-30 GHz, Millimeterwellen).
Sage und schreibe 1751 Seiten Stellungnahmen zur Teilrevision des Fernmeldegesetzes trafen zwischen Januar und März 2026 beim Bundesamt für Kommunikation ein. Dazu kommen über 15’000 Unterschriften mit der Forderung nach einem sofortigen Rückzug des Gesetzesentwurfs. Auch viele Kantone, Städte und Gemeinden üben grundlegende Kritik oder lehnen das Gesetz vollständig ab.
In der ersten Hälfte des Jahres 2027 soll es wieder so weit sein. Die Com-Com (eidgenössische Kommunikationskommission versteigert wieder einmal etwas, was ihr gar nicht gehört, nämlich alle mit auslaufenden Lizenzverträgen behafteten Frequenzbänder. Ja, wem gehört denn eigentlich das Spektrum der Funk-Frequenzen? Das BAKOM meint, der Allgemeinheit. Da gehören Du und ich aber auch dazu und ich möchte nichts davon verkaufen. Und wie hast es Du?
Der Probelauf für ein Referendum gegen die Teilrevision des Fernmeldegesetzes ist geglückt. Das angestrebte Ziel, innerhalb von 2 Monaten 10’000Unterschriften unter die Vernehmlassung setzen zu können, wurde mit 15’160 weit übertroffen. Herzliche Gratulation an den Verein Schutz-vor-Strahlung., welcher die Organisation dieser Aktion übernommen und mit Bravour durchgeführt hat. Gigaherz.ch musste sich dabei lediglich als Trittbrettfahrer beteiligen.
Das Antennenflut-Gesetz im Keim ersticken!
Über 12’000 Unterschriften sind geschafft
Der Verein Schutz-vor-Strahlung hat es organisiert und innert kürzester Zeit, zusammen mit andern Schutzorganisationen geschafft, diese bemerkenswerte Zahl an Protest-Unterschriften zusammenzubringen.
Es ist kein eigentliches Gesetz, welches den reibungslosen Aufbau des kommenden 6G-Netzes mit zusätzlichen 40’000 Antennenstandorten ermöglichen soll, sondern einige perfide Änderungen im Fernmeldegesetz. Es soll nicht noch einmal passieren, dass 6 Jahre nach Einführung einer neuen Mobilfunk-Generation, wie dies zur Zeit bei 5G geschieht, wegen einer Flut von unerledigten Baueinsprachen das Netz immer noch nicht voll ausgebaut ist.
Es muss nicht immer Krieg sein um sämtliche Mobilfunknetze und das digitalisierte Festnetz zusammenkrachen zu lassen.
Der Bundesrat möchte per Gesetzesänderungen das Land mit einer neuen, noch nie gesehenen Flut von neuen Mobilfunk-Sendeantennen überziehen. Um diesen Plan innert nützlicher Frist umzusetzen, soll in einem ersten Schritt der Bevölkerung das Recht auf Bau-Einsprachen entzogen werden. wir haben den üblen Trick durchschaut. Dieses Antennenflut-Gesetz muss im Keim erstickt werden. Was ist zu tun?
Zeit zurückzuschauen. Ein Jahr zum Vergessen? Wenn es nicht zum Lachen wäre, wäre es direkt zum Weinen. Nachstehend für jeden Monat ein Hilight. Aufgezeichnet von Hansueli Jakob, NIS-Fachstelle von Gigaherz.ch.
Lanzenhäusern am 31.Dezember 2025