News

5G: Fünf tapfere Bundesrichter ziehen den Stöpsel

Landesweit sind in den letzten 18 Monaten um die 1100 Baugesuche für den Bau von 5G Mobilfunk-Sendeanlagen oder die  Hochrüstung von bestehenden auf 5G, von kantonalen Baudirektionen oder kantonalen Verwaltungsgerichten sistiert (schubladisiert) worden. Grund: Warten auf das Grundsatzurteil des Bundesgerichts im Fall Steffisburg.
Am 17. März 2023 wurde dieses angebliche Grundsatzurteil 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023 mit einem vom Bundesgericht selbst veranstalteten Presserummel und reihenweise unzutreffenden Kommentaren von ahnungslosen, mit dem Fall nicht vertrauten Journalisten, veröffentlicht.

Weiterlesen

40Prozent aller Mobilfunk-Sendeanlagen sind mechanisch falsch eingestellt

Weil weder das Bundesamt für Kommunikation, noch die kantonalen Umweltämter, respektive deren NIS-Fachstellen eine selbständige, unangemeldete Einsichtnahme in die in den Steuerzentralen eingestellten Sollwerte der Sendeparameter (Sendeleistungen, fernsteuerbare vertikale Senderichtungen, Leistungsbegrenzung, Korrekturfaktoren usw.) haben, hat sich das Amt für Umwelt des Kantons Schwyz dazu entschlossen, wenigstens diejenigen systemrelevanten Parameter zu kontrollieren, die öffentlich zugänglich sind. Nämlich die mechanisch eingestellten vertikalen Senderichtungen und die Höhen auf welchen sich die Antennen befinden.

Weiterlesen

5G: Nur das BAKOM wäscht noch weisser

Wer zur Zeit gegen den Neubau von 5G-Mobilfunk-Sendeanlagen oder gegen die Hochrüstung von bestehenden auf 5G, Einspruch erhebt, wird von den Gerichtsinstanzen mit dem hämischen Hinweis abgewiesen, gerade das adaptive 5G verringere die Strahlenbelastung. Man solle doch zuerst einmal die neueste Messkampagne des Bundesamtes für Kommunikation mit dem Titel «Elektrische Feldstärken im Wirkbereich adaptiver und konventioneller Mobilfunkantennen» vom 8. resp. 12 Dezember 2022
konsultieren, bevor man mit solch unbegründeten Argumenten daherkomme.

Weiterlesen

Ein Blick zurück auf das Jahr 2022

Heute ist der 30. Dezember 2022. Also höchste Zeit auf das vergangene Jahr zurückzuschauen. Der Sturm namens 5G ist richtig losgebrochen und es gibt demnach viel zu berichten. Dank der Hilfe von meinen Vorstandsmitgliedern und unseres Partnervereins Schutz-vor-Strahlung habe ich das Gigaherz-Schiff einigermassen heil durch das Unwetter bringen können. Glaube ich wenigstens. Bitte lesen Sie selbst.

Weiterlesen

Das Abschiedsgeschenk von Simonetta Sommaruga

Dass die Mobilfunkbetreiber und ihre Helfer auf den Bundesämtern ihren funktechnisch ahnungslosen politischen Vorgesetzten und ebenso ahnungslosen Gerichtsinstanzen jeden nur erdenklichen Unfug auftischen können, wissen wir seit spätestens der Einführung des unsäglichen Korrekturfaktors vor Jahresfrist. Dass sie jetzt aber noch die Dreistigkeit besitzen, dem Bundesrat eine Gebrauchsanweisung zur Überlistung der Kontrollfunktionen über die Strahlenbelastung zu diktieren, nimmt eine ganz neue Dimension an.

Weiterlesen

5G: 2 Damen tanzen auf dem Glatteis

Die Propagandamaschinerie der Mobilfunkbetreiber hat es wieder einmal geschafft. Auf ganzseitigen, notabene redaktionellen Beiträgen in den TA-Medien von letzter Woche wird Nationalrätin Edith Graf-Litscher (SP) porträtiert, die jetzt die 5G-Debatte versachlichen möchte. Hat diese nette Dame überhaupt eine Ahnung wovon sie spricht? Aus dem Interview geht hervor, dass dies wohl kaum der Fall ist. Was übrigens auch für die Interviewerin Eveline Rutz zutreffen dürfte.

Weiterlesen

5G: Das Spiel der Journalisten mit dem Feuer

Preisgekrönte Qualitätsjournalisten dürfen weiterhin ungestraft behaupten, «Mobilfunkgegner zünden Antennen an und hin und wieder fliegen sogar Antennen in die Luft». Obschon  die Polizei auch nach drei Jahren intensiver Fahndung, weder Brandstifter noch Sprengstoff-Attentäter präsentieren konnte. Man stelle sich das Riesengeschrei in den Medien vor, falls da irgendwo irgendeine/r zum Vorschein gekommen wäre.
Das Zürcher Obergericht hat jetzt, 18 Monate nach Einreichung unserer Beschwerde entschieden, dass die Staatsanwaltschaft Limmat seinerzeit unsere Strafanzeige gegen Schweizer Radio- und Fernsehen SRF wegen planmässiger Verleumdung und übler Nachrede zu Recht nicht entgegengenommen habe.

Weiterlesen