Trotzdem die Behörden in völliger Verbrüderung mit den Mobilfunkbetreibern die letzten noch offenen Gesetzeslücken geschlossen haben, suchen mutige Gemeinden immer wieder von Neuem nach Auswegen.
Was im kleinen Fürstentum am Alpenrhein im Moment passiert, wird bei der internationalen Grenzwertdiskussion Aufsehen erregen und den entscheidenden Dominostein zum besseren Schutz der Gesundheit in Bewegung setzen.
Gibt es am 20. Und 21.10.09 im Kongresshaus Biel einen Intrigantenstadel oder eine ernsthafte Diskussionsplattform ?
Von der Regierung in Auftrag gegebene interne und externe Gutachten bestätigen: Es geht!
Die Liechtensteinischen Landeszeitungen Volksblatt und Vaterland überbieten sich zur Zeit mit Falschinformationen zur kommenden Volksabstimmung darüber, ob die Grenzwertsenkung auf 0.6V/m wieder rückgängig gemacht werden soll.
Der Sender Zürichberg sendet mit dem Segen der zürcher Regierung immer noch ohne Baubewilligung. Jetzt soll der zürcher Kantonsrat darüber abstimmen, ob die zürcher Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eröffnen darf.
Der liechtensteinische Landtag hat am 16.9.09 dem Begehren der Wirtschaftsverbände, den Grenzwert für Mobilfunkstrahlung nicht auf 0.6V/m zu senken, sondern auf 6V/m zu belassen eine eindeutige Abfuhr erteilt.
Ein neuer Bericht der internationalen EMF-Arbeitsgemeinschaft
Die Aerztekammer sieht keinen Grund für Entwarnung hinsichtlich der Tumorgefahr