Die 12 wichtigsten News von 2016
Ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr
von Hans-U. Jakob, Präsident von Gigaherz.ch
am 31.Dezember 2016
Ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr
von Hans-U. Jakob, Präsident von Gigaherz.ch
am 31.Dezember 2016
Es ist besser ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu fluchen. (Neil Cherry neuseeländischer Elektrosmog-Forscher)
So gross die Propagandaflut in den Medien für eine Lockerung der Schweizer Strahlungsgrenzwerte für Mobilfunkantennen vor der endgültigen Abstimmung im Ständerat war, umso grösser dann die Stille nach der verlorenen Schlacht.
Etwas zu arrogant und ihrer Sache zu sicher sind sie aufgefahren, die Strahlemänner der Nation und mit Vollgas prompt aus der zweiten Kurve, sprich aus der Abstimmung im Ständerat geflogen.
Die Schweizer Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung werden nicht gelockert.
Dies entschied der Ständerat nach 90-minütiger Debatte heute Mittag kurz vor halb Eins. Da der Ständerat als Zweitrat sowohl der Motion Noser wie dem befürwortenden Nationalrat und dem Bundesrat mit 20 zu 19 Stimmen und 3 Enthaltungen eine Abfuhr erteilt hat, ist das Anliegen der Telecom-Branche jetzt endgültig vom Tisch.
Anstatt die Bundesgerichtsurteile zu befolgen und eine Erdverlegungen resp. Verschiebung der Hochspannungsleitungen zu projektieren und die Projekte neu aufzulegen, versucht die Stromlobby nun mit Hilfe der Politik die Gesetze zu ändern. Ein Polit- und Justizskandal wie ihn die Schweiz noch nie gesehen hat.
Anerkannte wissenschaftliche Studien aus der ganzen Welt bestätigen, was viele Betroffene längst vermuten: Mobilfunkstrahlung macht krank. Die Sendeanlagen für Mobilfunk und W-LAN können Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erbgutschäden, degenerative Erkrankungen, neurologische und psychische Veränderungen verursachen.
Am 8. Dezember stimmen Sie über die Motion KVF-NR „Modernisierung der Mobilfunknetze raschmöglichst sicherstellen „ ab. Wir bitten Sie inständig diese Motion aus nachfolgenden Gründen abzulehnen.
Im Wissen um Ihre gegenwärtig sehr hohe Arbeitsbelastung haben wir die 3 wichtigsten Fakten nachfolgend so kurz wie möglich zusammengefasst.
Vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona läuft zur Zeit ein aufsehenerregender Prozess gegen Chefbeamte des BAFU. Ein auf Mandatsbasis arbeitender IT-Projektleiter hat laut Anklage mehrfach andere BAFU-Beamte mit Bargeld, Reisen und teuren Eintrittsbilletten bestochen.
Am 26. September 2016 hat das Schweizerische Bundesgericht einen neuen Rechtsbegriff erfunden und festgestellt, dass es zwecks uneingeschränkter Bewilligungsfähigkeit von Mobilfunkantennen nebst einer übermässigen Immission auch noch eine gerechtfertigte Immission gebe.