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Demonstration vor dem Rathaus in Freiburg (CH)

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Fribourg2.JPGBild oben:

Am 14.Februar gab es für die Freiburger Grossräte ein etwas ungewöhnliches Empfangskomitee vor dem Rathaus.  Um in das Innere des Ratssaales zu gelangen mussten sie den dicht gedrängten Korridor von 200 besorgten und erbosten Anwohnern der projektierten Höchstspannungsleitung Galmiz-Villarepos passieren.  Mit 2 Strängen à 2240Ampère und 3 Strängen à 1120Ampère und Masthöhen bis 90Meter gehört diese Leitung zu den grössten in der Schweiz je projektierten.

Die gross in den Freiburger Nachrichten vom 10. Januar auf einer vollen Seite publizierten Unwahrheiten und hilflosen Beschwichtigungsversuche des zuständigen EW-Direktors hatten nichts genützt.  Sehen Sie dazu bitte unter /weshalb-darf-ein-ew-direktor-in-den-freiburger-nachrichten-dermassen-luegen/ nach.

Die Geschichte dieses Leitungsprojektes, welches durch eine der schönsten, teilweise sogar geschützen Landschaften des Kantons Freiburg führt, finden Sie in
Fribourg3_1.JPGder Mustereinsprache auf /muster-einsprache-gegen-hoechstspannungsleitung-villarepos-galmiz/

Bilder links und unten:

Die 2 klaren Botschaften in beiden Amtssprachen am alt-ehrwürdigen Rathaus angeschlagen, kamen bei den Freiburger Grossräten gut an. Sie beauftragten noch gleichentags die Regierung, eine neutrale Expertise anfertigen zu lassen um 3 Varianten abzuklären.  Bessere Distanzen zu den Wohnhäusern, welche zur Zeit teilweise horizontal nur 30m beträgt, oder eine magnetfeldarme Bodenverlegung oder gar eine Verlegung in den Neuenburgersee.  Der Beschluss kam mit sehr wenigen Gegenstimmen zu Stande.  Uneinsichtige gibt es halt immer.

Ausgelöst wurde die ganze Geschichte mit Hilfe der beiden Grossräte des Seebezirks,  des Gemeindepräsidenten von Villarepos, vielen unbekannten Helfern und  von /informationsveranstaltung-zur-380220kv-hochspannungsleitung-von-villarepos-nach-galmiz/

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Von Hans-U. Jakob

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