Luzern: Die Initiative kommt vors Volk
Zum Stand der Dinge betreffend der Stadtinitiative zur Einführung des Kaskadenmodells im Mobilfunkantennenbau am 16. Januar 2016
Zum Stand der Dinge betreffend der Stadtinitiative zur Einführung des Kaskadenmodells im Mobilfunkantennenbau am 16. Januar 2016
Gestern 12.1.16, geisterte eine reichlich unpräzise Meldung über eine geplante Lockerung der Strahlungs-Grenzwerte für Mobilfunksender durch die Schweizer Medienlandschaft. Was genau passiert ist, steht jetzt hier.
Verhandelt wurde jetzt vor dem Landgericht Saarbrücken der Vorwurf von Prof. Lerchl, Dr. Ulrich Warnke (Akademischer Oberrat i. R.), jetzt Institut für Technische Biologie & Bionik, Science Park 2 an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, hätte in großem Umfang Plagiate vorgenommen.
Dr. Warnke reichte deshalb Klage ein und verlangte, dass die Verbreitung dieser Vorwürfe untersagt werden.
An seiner letzten diesjährigen ordentlichen Sitzung vom 18.Dezember verabschiedete der Bundesrat noch rasch ein Konzept für das Monitoring elektromagnetischer Felder.
Das wäre an und für sich eine gute Nachricht, aber die weitaus bessere ist, dass die Finanzierung weder geregelt noch gesichert ist und dass die dafür erforderlichen 7 Millionen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Sparwut der eidgenössischen Räte zum Opfer fallen werden. Und das ist gut so.
Wir wünschen unseren Mitgliedern, Gönnern und Freunden eine frohe Weihnacht und ein glückliches neues Jahr.
Ein Bericht über das jährliche Meeting der Bioelectromagnetics Society im Asilomar Conference Center, California USA, vom Juni 2015 über elektromagnetische Strahlensicherheit.
Bei Allem was gegen Mobilfunk spricht, stellen sich Berner Behörden gerne besonders begriffsstutzig. So auch bei schielenden Antennen, sprich Antennen mit Seitensteuerung.
In seinen neuesten Urteilen bewilligt das Bundesgericht jetzt auch das Aufstellen von Monsterantennen mit sehr hohen Reichweiten inmitten von Wohnzonen.
Wiener Wissenschaftler waren entscheidende Sachverständige in einem ersten US-Prozess zu einer der heikelsten Fragen der Gegenwart: Fördert Handystrahlung Gehirntumore?
In der Basler Zeitung BaZ vom 5.11.15 und im Anschluss daran auch im Radio DRS, dann im Tages-Anzeiger, im 20-Minuten und zahlreichen Lokalblättern wird lauthals kolportiert, dass mit einem brutalen Akt (Einwerfen einer Fensterscheibe beim Haus eines Gemeinderates von Muttenz, und völlig geschockter Familie) eine Schweizer Gemeinde bei einem Antennenstandort zum Aufgeben gezwungen wurde. Antennengegner hätten sozusagen mit neuen, äusserst militanten Mitteln obsiegt.
Nun, an der Geschichte scheint – ausser dem Steinwurf! – einmal mehr überhaupt nichts wahr zu sein