News

Internationale Experten-Tagung in Smarjeske Toplice, Slovenien

Hans-U. Jakob, berichtet von einer Begegnung der besonderen Art. Nämlich mit einem Zeugen der Atomkatastrophe von Fukushima der sich entschlossen hat, nicht zu schweigen und der Welt kundzutun, wie das dort immer noch aussieht und noch weitere Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte aussehen wird.

In Slovenien soll doch tatsächlich noch ein neues AKW gebaut werden für den Stromexport nach Kroation, Serbien, Albanien bis nach Griechenland hinunter. Dafür sollen 2 grosskalibrige Hochspannungsleitungen von Slovenien bis nach Griechenland gezogen werden.
Am 23. und 24. Oktober veranstaltete die Slovenische Umweltschutzorganisation ZVEZA EKOLOSKIH GIBANJ SLOVENIJE (ZEG) eine internationale Experten-Tagung, zu welcher auch der Präsident von Gigaherz.ch eingeladen wurde, um anhand von 2, dank seiner Mitarbeit als Sachverständiger, gewonnenen Urteilen des Schweizerischen Bundesgerichtshofes, die Notwendigkeit und die Möglichkeiten der Erdverlegung von Hochspannungsleitungen zu erläutern.

Jakob bei ZEGHans-U. Jakob berichtet:
Das war ein Erlebnis der besonderen Art. Sich in einem fremden Land mit einer völlig unverständlichen Sprache mit so komischen unbekannten Zeichen oben auf den Buchstaben, quasi als Analphabet, der nicht einmal Wegweiser lesen kann, zu bewegen. Nun es hat trotzdem alles geklappt.
Mit Ausnahme, dass gleich zu Beginn meines Vortrages die Simultan-Übersetzung ausfiel. Daraufhin kamen die Übersetzerinnen, 2 bildhübsche Frauen, nach vorne zu mir, um jeweils zeitversetzt, Abschnitt für Abschnitt zu dolmetschen. Die Zuhörer fanden das viel angenehmer. Zuerst das Bild, dann der Originalton und erst hinterher die Übersetzung. Das sei alles viel eindrücklicher gewesen. Falls der Ausfall ein Sabotageakt war, hat dieser sein Ziel völlig verfehlt.
Es waren übrigens auch Zuhörer aus Kroatien, Serbien und Albanien anwesend. Die Leitungsbetreiber haben es einmal mehr vorgezogen, zu Hause zu bleiben.

Smarjeske Toplice ist übrigens ein Thermalbad, wo 60° warmes Wasser aus dem Boden strömt. Dort steht, in der Nähe zur kroatischen Grenze, mitten in einem Waldgebiet, ein riesiger 200m langer Hotelkasten mit Hallenbad. Eine Hälfte ist normaler Hotelbetrieb mit Tagungsräumen. Die andere Hälfte ist Rehazentrum für Herz-operierte mit ständigem Pikettarzt. Ich war also mit meinem, vor 3 Jahren revidierten Herzen genau am richtigen Ort, falls dieses trotz 7 jähriger Garantiefrist, etwa ausgefallen wäre.

Der erste Konferenztag war der ionisierenden  das heisst der radioaktiven Strahlung gewidmet. Und erst der zweite Konferenztag der nichtionisierenden, also der elektromagnetischen Strahlungen.
Da auf der Webseite von Gigaherz.ch zum Thema Hochspannungsleitungen schon sehr viele Informationen zu holen sind (bitte Suchmaschine benützen) möchte ich lieber über das Thema ionisierende Strahlung, und hier über den eindrücklichen Vortrag des Japaners Kazuhiko Kobayashi berichten.
Kobayashi war Zeuge der Reaktorkatastrophe von Fukushima und lässt über die grauenhaften Auswirkungen radioaktiver Verseuchung keine Zweifel mehr aufkommen.

Was hat radioaktive Verseuchung mit elektromagnetischer Verseuchung gemeinsam?

A) Die Behörden sind von der Industrie völlig unterwandert und lügen wie gedruckt.
B) Die von den Behörden im Auftrag der Industrie veranstaltete Gehirnwäsche der Bevölkerung läuft für beide Strahlungsarten genau gleich ab.

Kazuhiko KobayashiAus Kazuhiko Kobayashis Vortrag:
Haben Sie gewusst, dass im 50km Kreis von Fukushima die Kinder nicht mehr draussen spielen dürfen? Morgens von Tür zu Tür mit dem Schulbus abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht werden. Nie im Garten mit Nachbarskindern herumtollen dürfen. Nie an einem Bächlein oder in einer Pfütze herum plantschen und Kanäle und Seelein bauen dürfen. Immer und ewig eingesperrt wie Strafgefangene.

Haben Sie gewusst, dass im 50km Kreis von Fukushima die Leute in ihren Gärten den verseuchten Humus selber abtragen und in tausende von Plastiksäcken verpacken müssen? Diese Säcke werden zu Millionen auf einem sowieso nie mehr verwendbaren Gelände gelagert. Was dereinst damit geschehen soll weis niemand.

Haben Sie gewusst, dass im 50km Kreis von Fukushima das Regenwasser von den Dächern nicht mehr in die Kanalisation fliessen darf, sondern in spezielle Tanks geleitet wird, die unterdessen gefährlich zu rosten begonnen haben?

Haben Sie gewusst, dass zum Abtransport der radioaktiven Säcke und Abwässer und zur Reparatur der rostigen Tanks, ausschliesslich ausgehungerte Obdachlose eingesetzt werden? Obdachlose, die nach Beginn ihrer Obdachlosigkeit in japanischen Einwohnerregistern nirgends mehr aufgeführt sind und deren Verschwinden daher offiziell gar nicht stattfindet.

Haben Sie gewusst, dass Messungen der Radioaktivität von behördlicher Seite stets 2-3 mal tiefer sind als von privater Seite?

Haben Sie gewusst, dass es im 50km Kreis von Fukushima praktisch keine Arbeitsplätze mehr gibt und die Männer, um ihre Familien zu ernähren, so weit ausserhalb arbeiten müssen? Und dass es deshalb nur noch Wochenendbeziehungen gibt, die fast alle zerbrechen.

Haben Sie gewusst, dass selbst in der 5. Generation nach den Atombombenabwürfen in Hiroshima und Nagasaki immer noch missgebildete Babys zur Welt kommen? Dass bei der Weitergabe defekter Gene manchmal bis 2-3 Generationen übersprungen werden und das Schicksal dann wieder erbarmungslos zuschlägt.

Die Gehirnwäsche
funktioniert um Fikushima mit denselben Methoden, wie wir das von der nichtionisierenden Strahlung her bestens kennen.

Mit dem korrumpieren der Medien: Es werden keine regierungskritischen Meldungen mehr zugelassen. Weder in Radio und Fernsehen, noch in der gedruckten Presse. Der Bevölkerung wird dauernd vorgeflunkert, wie die Behörden längstens alles im Griff hätten und dass keine Gefahr mehr bestünde.

Mit dem Korrumpieren der Kritiker: Kein Mensch darf die Verlautbarungen der Regierung in Frage stellen, ohne eine Kündigung seiner Arbeitsstelle zu riskieren.

Mit absichtlichen Fehlmessungen: Mit dem falschen Gerät zur falschen Zeit am falschen Ort messen. Wie wir das auch bei der nichtionisierenden Strahlung täglich erleben. Siehe unter https://www.gigaherz.ch/wissenschaftliche-freiheit=narrenfreiheit/
In der Umgebung von Fukushima werden die Personendosimeter von den Behörden täglich eingesammelt und auf Null gestellt, obschon man das bei der ionisierenden Strahlung (Radioaktivität) nicht machen dürfte, da sich im Gegensatz zu der nichtionisierenden Strahlung, der Eintrag in den Menschen summiert.

Mit dem Auftrags-Mobbing mutiger Leute, die sich zur Wehr setzen: Wie wir das von der nichtionisierenden Straglung her auch bestens kennen. Siehe bei http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=index

Wie die Gehirnwäsche wirkt
Kazuhiko Kobayashi fragte Frauen, deren Kinder nie mehr draussen spielen dürfen und vor deren Häuser eine lange Reihe blauer Abfallsäcke mit radioaktiv verseuchter Erde aus ihren Gärten zum Abtransport bereit standen, ob Ihnen denn das wirklich alles gleichgültig sei.
Die Antwort war: „Die Regierung schaut bestens zu uns, hier gibt es nichts zu klagen“

Parallelen zur Schweiz:

Hier gibt es auch nichts zu klagen. Die Regierung trifft ja beste Vorsorge, indem sie jetzt Jodtabletten im 50km Umkreis der Atomkraftwerke verteilt, statt wie früher, als die AKW‘s noch weniger Altersschwächen aufzeigten, nur im 20km-Kreis.

Jodtabletten helfen übrigens nur gegen Schilddrüsenkrebs. Gegen Knochenkrebs, Leukänie und Lungenkrebs nützen sie rein gar nichts. Mit der Einnahme von Jodtabletten dauert es bloss etwas länger……..

Von Hans-U. Jakob

Kommentare sind ausgeschaltet