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Aus für Radio Kootwijk (NL)

Aus für Radio Kootwijk (NL)

Hans-U. Jakob, Schwarzenburg, 4.10.01

4 Sendemasten zu je 320m Höhe hätten aufgestellt werden sollen.

Am Rande eines Naturschutzgebietes notabene. Und mit 2 x 10Megawatt beabsichtigte eine kommerzielle Gesellschaft, hier von den Niederlanden aus, Pop-Musikprogramme per Langwellen nach England, Schottland und Irland zu verfrachten.
Bei den nächstliegenden bewohnten Häusern wären Feldstärken von über 10Volt pro Meter aufgetreten. Auf einer Distanz von 8km noch Feldstärken von 3V/m und in 30km Distanz immer noch 1V/m.
100’000 Haushalte wären dadurch mit schwerwiegenden technischen Störungen beschert worden. Von den gesundheitlichen Problemen ganz zu schweigen.

Ohne uns, sagte sich eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Plattform Kootwijk“.
In der ganzen Welt sind sie herumgereist um Informationen und Beweise rund um bestehende Sender ähnlichen Kalibers zu sammeln. Stationen waren unter anderen: Schwarzenburg (CH) Sottens(CH) Holzkirchen (D) Wachenbrunn (D) und Moosbrunn (A). Unzählige Interviews mit Betroffenen und Geschädigten wurden geführt sowie Wald- und Tierschäden gefilmt.

5 Jahre haben sie unerschrocken gegen die übermächtige Geldmafia welche gemeinsame Front mit einer Entente aus Wissenschaftern, Technokraten und Behörden machte, angekämpft. Nun haben sie nach 5 Jahren vor dem obersten Niederländischen Verfassungsgericht Recht bekommen und gewonnen! Sensationell!

Radio Kotwijk kann definitiv nicht gebaut werden!

Verloren hat die Geldmafia einige Millionen an Propaganda- Planungs- und Gerichtskosten.

Gewonnen haben die Natur und die Menschen, die zu Recht um ihre Gesundheit fürchteten.

Gespannt sein darf man auf das schriftliche Gerichtsurteil. Denn wie gewohnt schreckten die Richter davor zurück, gesundheitliche Gründe näher zu erläutern. Naturschutzargumente genügten vollauf, sagten sie in einer ersten Verlautbarung.

Herzliche Gratulation nach Kootwijk.

Ein wahres Präjudiz wurde da geschaffen und die Engländer müssen nun ihre Rock-Pop-Musik weiterhin selber machen.

Von Hans-U. Jakob

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