|
||||
|
|
||||
Die Wende ist eingeläutet !Die Basler Regierung hat gestern 17.11.04 vom Grossen Rat (Parlament) den verbindlichen Auftrag erhalten, in Bern eine Standesinitiative zum Schutz der Bevölkerung vor nichtionisierender Strahlung (Elektrosmog) einzureichen. Hans-U. Jakob, Gigaherz.ch 18.11.04 Der Leittext dazu lautet: Regierungsrätin Barbara Schneider musste den Auftrag gegen ihren Willen und gegen denjenigen ihres Regierungskollegiums entgegennehmen. Das Verdikt des Kantonsparlamentes war mit 43 gegen 33 Stimmen klar und eindeutig. Eventuell werde die Baudirektorin einen modifizierten Gegenvorschlag ausarbeiten, welcher lediglich auf eine Verschärfung der Grenzwerte abziele, versuchte Barbara Schneider zu besänftigen. Vergebliche Mühe! Das Parlament hatte genug! Die Initiantin und Erstunterzeichnerin Alexandra Nogawa von der Bürgerpartei, (nicht etwa von Links-Grün) erklärte gegenüber der Basler-Zeitung: "Aehnlich strenge Auflagen wie sie heute bei der Zulassung neuer Medikamente gestellt werden, müssen auch beim Bau von Antennen gelten. Denn beim Elektrosmog müssen alle als unfreiwillige Versuchskaninchen herhalten. Die Auswirkungen der gepulsten Strahlung, die auch in der Waffenindustrie eine Rolle spielt, ist noch viel zu wenig auf ihre krebsfördernde Wirkung geprüft!" "Aehnlich wie seinerzeit bei der Anti-AKW-Bewegung wächst hier offenbar eine Volksbewegung heran, die sich nicht mehr als Spinnerei einiger ewiggestriger abtun lässt" meint Peter Wittwer von der Basler Zeitung und reibt sich erstaunt die Augen. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Grenzwerte sei offenbar nicht besonders gross. Die Aengste vor dem Elektrosmog liessen sich mit diesen Werten kaum mehr entkräften. Sonst hätte der Widerstand gegen den Antennen-Wildwuchs nicht bis weit ins bürgerliche Lager hinein Fuss gefasst. Den Grenzwertschwindlern auf die Schliche gekommen Für unsere ausländischen Leser: Bei dem Antennen-Wildwuchs, welcher im selben Ausmass auch in andern Schweizer Städten wuchert, muss es einem nicht wundern, dass jetzt das erste Schweizer Kantonsparlament genug von den Wildwest-Manieren der Mobilfunkgiganten hat. Der Unmut der Bevölkerung, deren Einsprachen und Beschwerden laufend abgeschmettert werden, weil der Bundesrat zu Bern vorgängig entsprechende Richtlinien geboren hat, damit er die Milliarden an Konzessionsgeldern ungestört kassieren kann, wächst zur Zeit ins Uferlose. In Bern wird man gut daran tun, den zischenden Pfeifton aus Basel ernst zu nehmen, bevor der Dampfkessel explodiert! Die Basler Standesinitiative ist zugleich eine Riesenschlappe für das ForumMobil und die Ombudsstelle von Frau Ständerätin Erika Forster, in welche bis dato von den Mobilfunkbetreibern über 10 Millionen Franken hineingepumt worden sind, auf dass diese Institutionen die Mobilfunkdiskussion "versachliche" und das Volk davon überzeuge, dass alles nur Einbildung, und die Kritikerorganisationen sektenähnliche Gebilde seien. |
||||