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Der 2. Nationale Kongress Elektrosmog-Betroffener in der RückblendeAuch dem 2. Nationalen Kongress im Stadttheater Olten vom 13.11.04 war wie schon der ersten derartigen Veranstaltung vom November 2003 in Biel ein voller Erfolg beschieden. Gigaherz.ch 17.11.04 Gigaherz.ch, die Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener bietet jeweils international bekannten, mobilfunkkritischen Wissenschaftern, von denen einige von ihren Regierungen aus wirtschaftlichen Gründen unterdrückt und behindert werden, ein grosses Podium. Wegen der grossen Publikumsnachfrage musste der diesjährige Anlass ins Stadttheater Olten verlegt werden. Die anfängliche Befürchtung der Veranstalter, das Haus eventuell doch nicht voll zu bringen, erwies sich als unbegründet. Die hochkarätigen Wissenschafter vermochten mit ihren eindrücklichen Referaten ein vielschichtiges Publikum aus dem ganzen Land, von Genf im Westen, bis hinaus zum Fürstentum Liechtenstein im Osten mit ihren Referaten zu überzeugen. In seinem kurzen Begrüssungsreferat berichtete der Präsident von Gigaherz.ch zur Erheiterung des Publikums, wie die Vereinigung der Schweizer Mobilfunkbetreiber und ihrer Zulieferer (mit 1 Million Franken Jahresbeitrag pro Mitglied) die Veranstalter in der Tagespresse einmal mehr in die Sekten-Ecke zu stellen und die Veranstaltung als Gehirnwäsche und als Geschäft mit der Angst darzustellen versucht hatte. Die Desinformanten hatten dabei geflissentlich übersehen, dass die Eintrittspreise nur die Hälfte der Kosten deckten und der Rest aus der Vereinskasse "subventioniert" worden war. Ein wahrhaft gutes Geschäft für die Veranstalter! Zudem war es strikte verboten, während des Kongresses irgendwelche kommerzielle Werbung zu betreiben, obschon im Vorfeld einige solcher Begehren von einschlägigen Firmen gestellt worden waren. Von wegen Gehirnwäsche: Als humoristische Einlage wurde eine symbolische Gehirnwaschbürste jeweils von einem Referenten an den nächsten weitergereicht. Den Reigen der Referenten begann Dipl. Ing. Lothar Geppert, gut mit Folien dokumentiert, mit der Schilderung seines Leidensweges, den er als Bewohner einer in der Haupstrahlrichtung einer GSM-Basisstation liegenden Dachwohnung gegangen ist. Die Strahlenkeule traf ihn sowohl aus horizontaler wie aus vertikaler Richtung. Wegen seiner vielen krankheitsbedingten Absenzen und dem Leistungsabfall am Arbeitsplatz, drohte ihm neben dem Verlust der Gesundheit noch derjenige der Arbeitsstelle und er befand sich im wahrsten Sinne des Wortes am Rande seiner physischen und materiellen Existenz. Das änderte sich beides schlagartig nach einem Wohnungswechsel. Lothar Geppert ist ein Musterbeispiel für alle diejenigen, die die Ursache ihrer Leiden erst nach dem Wohnungswechsel voll erkannt haben. An eine Antenne hatte er erst ganz zuletzt gedacht, als er von seiner Therapeutin einen Stoss einschlägiger Unterlagen bekommen hatte und seine Zustände mit der Wirkung der Strahlung in Verbindung bringen konnte. Prof. Dr. med Frentzel Beyme aus Bremen referierte über das Thema "Gesicherte Einflüsse elektromagnetischer Wellen im Hinblick auf die Störung der zentralnervösen Regulation." Dr. Hermann Heinrich vom Institut Labo-Tech in Rostock berichtete über den komplexen Blut-Serum Test als Nachweis der Störung in der Stoffwechselregulation durch hochfrequenten Elektrosmog. Gerade dieses Referat war von den meisten Zuhörern mit Spannung erwartet worden, da gerade solche Tests relativ rasch darüber Auskunft geben, ob und seit wann in der Nähe des Wohnortes ein Mobilfunksender eingeschaltet wurde.
Weil in der heute als gesund geltenden Nahrung infolge ausgelaugter Böden zu wenig Mineralien und Vitamine vorhanden seien, würde der menschliche Organismus (Immunsystem) auf den sogenannten Elektrosmog viel anfälliger reagieren, sagte Dr. Hermann Heinrich. Sein Referat war mit vielen aussagekräftigen Folien und Diagrammen untermauert. Blutuntersuchungen, wie sie Dr. Heinrich in Rostock betreibt, gibt es schon seit Jahren, jedoch stehen nun weitere ganz moderne Methoden mit Hilfe des Lichts zur Verfügung, die ungeahnte Möglichkeiten bieten, speziell auch im Hinblick auf die Menge der Daten, die sehr rationell ausgewertet werden können. Gerade das Blut reagiert ja sehr empfindlich auf die elektromagnetische Strahlung. Deshalb könnte diese Methode für die Zukunft wegweisend sein. Hans-U.Jakob machte als Messtechniker in einem 15-minütigen Kurzreferat einen Abstecher zurück in die Messpraxis und wies nach, dass bei Hochspannungsleitungen in punkto Grenzwerteinhaltung (Magnetfelder) sowohl von den Behörden wie von den Stromhändlern bereits kräftig gemogelt wird. Der als vorbildlich auf der Welt gepriesene Schweizer Grenzwert von 1uT ( 1 Mikrotesla) werde bereits arg zu verwässern versucht, obschon doch klar sei, dass bereits ab 0.3uT für Kinder ein 4-Faches Hirntumor- oder Leukämierisiko bestehe. Standortdatenblätter für Orte empfindlicher Nutzung würden auf alle möglichen Arten gezinkt und die erforderlichen Distanzen bis zum 3-Fachen zu Gunsten der Stromhändler gefälscht. Olle Johansson, Professor für experimentelle Dermatologie am Karolinska-Institut in Stockholm berichtete von physikalischen Schäden an der menschlichen Haut durch elektromagnetische Einflüsse sowohl im stromfrequenten Bereich (50Hz) wie im radiofrequenten- wie im Mikrowellenbereich (Mobiltelefonie). Der praktizierende Arzt und Umweltmediziner Dr. Hans-Chr. Scheiner aus München war mit seiner bekannt temperamentvollen Art als letzter der Referenten auf dem Podium. Sein Referat beinhaltete die nachhaltige Störung der in der Natur vorkommenden, für die Menschen lebensnotwendigen Frequenzen, den sogenannten Schumann-Frequenzen durch die gepulste Mobilfunkstrahlung. Trotz gewaltigem Besucheraufmarsch ging die Veranstaltung störungsfrei und pünktlich über die Bühne. Der nächste echte Nationale Kongress findet am 19. November 2005 wiederum im Stadttheater Olten und wiederum mit international bestens bekannten Wissenschaftern statt. Vielbeschäftigte mögen sich diesen Termin bereits heute reservieren. Mitte Januar 2005 erscheint der Tagungsband mit Texten und Bildern zu allen oben beschriebenen Vorträgen. Zu bestellen bei Erwin Bär, Hauptstrasse 14, CH-8274 Tägerwilen TG. Tel 071 669 14 94 oder Fax 071 669 34 54 |
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