Der 2.Nationale Kongress Elektrosmog-Betroffener in der Rückblende

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Posted by Administrator (admin) on 01.01.1970
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Der 2. Nationale Kongress Elektrosmog-Betroffener in der Rückblende

Auch dem 2. Nationalen Kongress im Stadttheater Olten vom 13.11.04 war wie schon der ersten derartigen Veranstaltung vom November 2003 in Biel ein voller Erfolg beschieden.

Gigaherz.ch 17.11.04

Gigaherz.ch, die Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener bietet jeweils international bekannten, mobilfunkkritischen Wissenschaftern, von denen einige von ihren Regierungen aus wirtschaftlichen Gründen unterdrückt und behindert werden, ein grosses Podium.

Wegen der grossen Publikumsnachfrage musste der diesjährige Anlass ins Stadttheater Olten verlegt werden. Die anfängliche Befürchtung der Veranstalter, das Haus eventuell doch nicht voll zu bringen, erwies sich als unbegründet. Die hochkarätigen Wissenschafter vermochten mit ihren eindrücklichen Referaten ein vielschichtiges Publikum aus dem ganzen Land, von Genf im Westen, bis hinaus zum Fürstentum Liechtenstein im Osten mit ihren Referaten zu überzeugen.
Olten liegt eisenbahntechnisch im Zentrum der Schweiz und ist von überallher bequem innert kurzer Zeit per Bahn erreichbar. Das Stadttheater bot zudem eine vorzügliche Infrastruktur. Sowohl verpflegungs- ,wie kommunikationstechnisch verlief alles absolut reibungslos. Die Referate wurden absolut perfekt und simultan vom Deutschen ins Französische (25% der Schweizer sind französischer Muttersprache) und die englischen ins Deutsche übersetzt.

In seinem kurzen Begrüssungsreferat berichtete der Präsident von Gigaherz.ch zur Erheiterung des Publikums, wie die Vereinigung der Schweizer Mobilfunkbetreiber und ihrer Zulieferer (mit 1 Million Franken Jahresbeitrag pro Mitglied) die Veranstalter in der Tagespresse einmal mehr in die Sekten-Ecke zu stellen und die Veranstaltung als Gehirnwäsche und als Geschäft mit der Angst darzustellen versucht hatte. Die Desinformanten hatten dabei geflissentlich übersehen, dass die Eintrittspreise nur die Hälfte der Kosten deckten und der Rest aus der Vereinskasse "subventioniert" worden war. Ein wahrhaft gutes Geschäft für die Veranstalter!

Zudem war es strikte verboten, während des Kongresses irgendwelche kommerzielle Werbung zu betreiben, obschon im Vorfeld einige solcher Begehren von einschlägigen Firmen gestellt worden waren. Von wegen Gehirnwäsche: Als humoristische Einlage wurde eine symbolische Gehirnwaschbürste jeweils von einem Referenten an den nächsten weitergereicht.

Den Reigen der Referenten begann Dipl. Ing. Lothar Geppert, gut mit Folien dokumentiert, mit der Schilderung seines Leidensweges, den er als Bewohner einer in der Haupstrahlrichtung einer GSM-Basisstation liegenden Dachwohnung gegangen ist. Die Strahlenkeule traf ihn sowohl aus horizontaler wie aus vertikaler Richtung. Wegen seiner vielen krankheitsbedingten Absenzen und dem Leistungsabfall am Arbeitsplatz, drohte ihm neben dem Verlust der Gesundheit noch derjenige der Arbeitsstelle und er befand sich im wahrsten Sinne des Wortes am Rande seiner physischen und materiellen Existenz. Das änderte sich beides schlagartig nach einem Wohnungswechsel. Lothar Geppert ist ein Musterbeispiel für alle diejenigen, die die Ursache ihrer Leiden erst nach dem Wohnungswechsel voll erkannt haben. An eine Antenne hatte er erst ganz zuletzt gedacht, als er von seiner Therapeutin einen Stoss einschlägiger Unterlagen bekommen hatte und seine Zustände mit der Wirkung der Strahlung in Verbindung bringen konnte.
Dies ganz im Gegensatz zu den obszönen Behauptungen der Mobilfunkbetreiber, die Leute würden nur schon beim Anblick einer Fahnenstange eingebildet krank, weil sie diese nicht von einer Mobilfunkantenne unterscheiden könnten.

Prof. Dr. med Frentzel Beyme aus Bremen referierte über das Thema "Gesicherte Einflüsse elektromagnetischer Wellen im Hinblick auf die Störung der zentralnervösen Regulation."
Man beachte, dass Frentzel-Beyme hier von gesicherten Einflüssen sprach, obschon die Mobilfunkbetreiber und ihre staatlichen Helfershelfer stets unermüdlich und stereotyp betonen, es gebe gerade hier keine gesicherten Erkenntnisse über irgendwelche Störungen. Frenzel-Beyme dagegen legte dar, dass solche Erkenntnisse seit 1970 bekannt sind und auch publiziert wurden. Im weiteren gebe es keinen lineareren Dosis-Wirkungsmechanismus. Bereits eine sehr niedrige Dosis bewirke Schäden, welche auch bei höherer Dosis nicht unbedingt grösser werden. Eine einmal offene Bluthirnschranke, ab 0.006W/kg Körpergewicht (ca. 6V/m) verschlimmere sich bei höheren Dosen nicht mehr merklich. (Bei einem Handygespräch gibt es 30 bis 120V/m unmittelbar neben dem Schädel) Und bei offener Bluthirnschranke eingedrungene Proteine könne das Gehirn nicht mehr eliminieren. Mit immer mehr Demenzkranken bereits im Alter ab 30 Jahren müsse deshalb gerechnet werden. Auch sei in den USA seit Beginn des Handy-Zeitalters ein frappanter Anstieg der Hirntumorfälle um 40% beobachtet worden.
Frentzel-Beyme ging auch noch näher auf die neuen Studien der TNO (Niederlande) und jene der Ärzte aus Naila (D) ein. In Naila habe sich das Risiko der weniger als 400m neben einer Mobilfunk-Basisstation lebenden Bevölkerung an Krebs zu erkranken, verdreifacht.

Dr. Hermann Heinrich vom Institut Labo-Tech in Rostock berichtete über den komplexen Blut-Serum Test als Nachweis der Störung in der Stoffwechselregulation durch hochfrequenten Elektrosmog. Gerade dieses Referat war von den meisten Zuhörern mit Spannung erwartet worden, da gerade solche Tests relativ rasch darüber Auskunft geben, ob und seit wann in der Nähe des Wohnortes ein Mobilfunksender eingeschaltet wurde. Weil in der heute als gesund geltenden Nahrung infolge ausgelaugter Böden zu wenig Mineralien und Vitamine vorhanden seien, würde der menschliche Organismus (Immunsystem) auf den sogenannten Elektrosmog viel anfälliger reagieren, sagte Dr. Hermann Heinrich. Sein Referat war mit vielen aussagekräftigen Folien und Diagrammen untermauert. Blutuntersuchungen, wie sie Dr. Heinrich in Rostock betreibt, gibt es schon seit Jahren, jedoch stehen nun weitere ganz moderne Methoden mit Hilfe des Lichts zur Verfügung, die ungeahnte Möglichkeiten bieten, speziell auch im Hinblick auf die Menge der Daten, die sehr rationell ausgewertet werden können. Gerade das Blut reagiert ja sehr empfindlich auf die elektromagnetische Strahlung. Deshalb könnte diese Methode für die Zukunft wegweisend sein.
Dr. Heinrich wurde nach seinem Vortrag von interessierten Antennen-Oppositionsgruppen, welche solche Blutuntersuchungen grossflächig durchführen wollen, geradezu belagert.

Hans-U.Jakob machte als Messtechniker in einem 15-minütigen Kurzreferat einen Abstecher zurück in die Messpraxis und wies nach, dass bei Hochspannungsleitungen in punkto Grenzwerteinhaltung (Magnetfelder) sowohl von den Behörden wie von den Stromhändlern bereits kräftig gemogelt wird. Der als vorbildlich auf der Welt gepriesene Schweizer Grenzwert von 1uT ( 1 Mikrotesla) werde bereits arg zu verwässern versucht, obschon doch klar sei, dass bereits ab 0.3uT für Kinder ein 4-Faches Hirntumor- oder Leukämierisiko bestehe. Standortdatenblätter für Orte empfindlicher Nutzung würden auf alle möglichen Arten gezinkt und die erforderlichen Distanzen bis zum 3-Fachen zu Gunsten der Stromhändler gefälscht.
Jakob warnte vor Verlegungen von Hochspannungsleitungen in den Erdboden, ohne vorher die Art der Verkabelung zu spezifizieren. Kunststoff-isolierte Bodenkabel erzeugen bei Anwohnern weit höhere Magnetfelder als Freileitungen. Um die als gesundheitlich unbedenklichen Werte von 0.05uT zu erreichen, sei unbedingt und ohne Diskussion die Verlegung von sogenannten Gas-isolierten Leitungen (GIL) in das Erdreich erforderlich.

Olle Johansson, Professor für experimentelle Dermatologie am Karolinska-Institut in Stockholm berichtete von physikalischen Schäden an der menschlichen Haut durch elektromagnetische Einflüsse sowohl im stromfrequenten Bereich (50Hz) wie im radiofrequenten- wie im Mikrowellenbereich (Mobiltelefonie).
Der Zweck unserer Forschung war es, die Veränderung in den Zellen und im Nervensystem der menschlichen Haut zu untersuchen, sagte Olle Johansson. Bei der Untersuchung der klinischen Symptome wurde Folgendes berücksichtigt: Wir haben das Vorhandensein von interepidermischen Nervenfasern in der normalen menschlichen Haut von gesunden Volontären untersucht, indem wir den neuen Marker PGP 9.5 benutzten. Die interepidermischen Nervenfasern wurden 20-40 Mikrometer unterhalb der Hautoberfläche gefunden.
Zu den Schäden an der Haut kämen oft auch Symtome des inneren Organsystems dazu, wie des Herzens oder des zentralen Nervensystems.
Was den Zuhörern absolut bekannt vorkam, waren die Ausführungen Olle Johanssons, dass in Schweden Leute die über Elektro-Hypersensivität klagten, als solche mit psychischen Defekten, oder als solche mit schlechter Schulbildung oder als Opfer journalistischer Hetzkampagnen dargestellt würden. Ebenso klagte Olle Johannsson über absichtliche Fehlleitung von öffentlichen Forschungsgeldern in Schweden.
Olle Johansson konnte vom Moderator soweit beruhigt werden, dass diese Erscheinungen ebenso in der Schweiz zu beobachten seien und absolut nicht spezifisch schwedisch seien.

Der praktizierende Arzt und Umweltmediziner Dr. Hans-Chr. Scheiner aus München war mit seiner bekannt temperamentvollen Art als letzter der Referenten auf dem Podium. Sein Referat beinhaltete die nachhaltige Störung der in der Natur vorkommenden, für die Menschen lebensnotwendigen Frequenzen, den sogenannten Schumann-Frequenzen durch die gepulste Mobilfunkstrahlung.
Scheiner erinnerte in ergreifender Weise an den viel zu jung verstorbenen Neuseeländer Forscher Prof. Dr.N.Cherry, welcher in seinen Forschungen die Wetterfühligkeit von Menschen untersucht hatte und dabei elektrische Einflüsse gefunden hatte die weit unterhalb der Einflüsse einer Basisstationen des Mobilfunks liegen.
Scheiner ging nochmals auf die bereits im Referat Frentzel-Beymes enthaltenen Angaben zur Durchlässigkeit der Bluthirnschranke unter Handystrahlung ein und fragte, wer denn einst für die Schäden an 20-Jährigen, die in nicht allzu ferner Zeit bereits an Demenz und Alzheimer zu leiden beginnen werden, gerade stehen würde. Vor allem aber, wer die immensen Kosten dafür übernehmen werde. Denn es ist ja kein Geheimnis mehr, dass gerade Alzheimer eines der kostenintensivsten Leiden überhaupt ist und es bis heute noch keine Heilung gibt.

Auch die stark verminderte nächtliche Melatonin-Ausschüttung der Zirbeldrüse unter Mobilfunk-Bestrahlung war ein Thema Scheiners. Melatonin als körpereigenes Schlaf- und Krebsbekämpfungshormon, und wird nur bei völliger Dunkelheit ausgeschüttet. Da die Zirbeldrüse die Mobilfunkstrahlung als Tageslicht interpretiert, reduziert sie die Melatoninproduktion erheblich, mit allen nachteiligen Folgen. Dr. Scheiner zeigte auch Folien von missgebildeten Kälbern, wie sie Kühe in der Nähe seit Errichtung von Mobilfunkantennen leider sehr häufig zur Welt bringen.

Trotz gewaltigem Besucheraufmarsch ging die Veranstaltung störungsfrei und pünktlich über die Bühne.
Schade, dass die kantonalen und kommunalen Amtsstellen sehr schlecht vertreten waren. Diese werden jeweils von den Mobilfunkbetreibern und ihren Helfershelfern aus Politik und Wirtschaft einmal halbjährlich neu "auf Kurs" gebracht. Letztmals erst am 8.11.04 in Remetschwil AG unter der Leitung von FDP-Nationalrätin Egerszegy. Diese verordnete Desinformationsveranstaltung für Gemeinderäte stand unter dem Titel "Mobilfunk im Kreuzfeuer der Kritik" und hatte den schwerwiegenden Fehler, dass die angekündigte Kritik gar nicht stattfand, weil Kritiker gar nicht erst eingeladen wurden. Eine wirtschaftspolitische Mogelpackung also, wie vieles Andere auch in Sachen Mobilfunk.

Der nächste echte Nationale Kongress findet am 19. November 2005 wiederum im Stadttheater Olten und wiederum mit international bestens bekannten Wissenschaftern statt. Vielbeschäftigte mögen sich diesen Termin bereits heute reservieren.

Mitte Januar 2005 erscheint der Tagungsband mit Texten und Bildern zu allen oben beschriebenen Vorträgen. Zu bestellen bei Erwin Bär, Hauptstrasse 14, CH-8274 Tägerwilen TG. Tel 071 669 14 94 oder Fax 071 669 34 54
Preis Inland sfr. 35.- inkl. Porto und Verpackung
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