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Das strahlungsarm geschaltete Hemberg wird jetzt vermarktet.Mit der Uneigennützigkeit des "Biogeometers" Dr. Ibrahim Karim aus Aegypten ist es offenbar nicht mehr so weit her, wie einige Ostschweizer Zeitungen im Uebereifer berichteten. Hans-U.Jakob, 1.11.03 Nachdem einige Elektrosmog-Geplagte von der Wunderwirkung der Karim'schen Gratisbehandlung in den Mediein überschwänglich berichtet hatten, kommt jetzt, was zu erwarten war. Diese Kurse sind jetzt aber alles andere als gratis. In einer uns bekannten Einladung wird von 3 Wochenenden à Fr. 300.00 pro Person gesprochen. Zahlbar jeweilen in bar vor Tagungsbeginn. Nebst der von Karim persönlich geleiteten Einführung in Biogeometrie werden auch praktische Uebungen angeboten. Im Zaubern und Hexen? Bereits am 18/19 Oktober hätte in einem Hemberger Restaurant der erste Kurs beginnen sollen, welcher dann angeblich wegen Krankheit Karims abgesagt wurde. Angeblich kann man schon sagen, denn tags darauf war er jedenfalls putzmunter an der Pressekonferenz im nun strahlungsarm geschalteten Hemberg. Offensichtlich hatte Karim Wind davon bekommen, dass das Komplott aufgeflogen war. Diejenigen Elektrosmog-Opfer,die eher an die Machenschaften der Swisscom glaubten als an die bei ihnen angebrachten und verteilten Karimschen Zauberfiguren, mussten diese jetzt zurückgeben. Beseitigung von Beweismaterial könnte man das auch nennen. Uebrigens wurden von 18 Opferparteien nur deren 6 von Karim "beglückt" . Diejenigen 6, bei welchen er offenbar das leichteste Spiel zu haben glaubte. Dafür wurden die Leute am 1. Tag von Karims "Behandlung" ja auch gefilmt und studiert. Herrlich ist auch die Einschaltung des Bundesamtes für Kommunikation (bestens bekannt als grösster Mobilfunkpromotor der Schweiz) welches im Auftrag der Projektleiterin, der Ombudsfrau und Ständerätin Erika Forster unsere Messungen im Blindflug, das heisst ohne Kenntnis der notwendigen Kalibrierdaten von Messantenne, Messkabeln und Oertlichkeiten jetzt als unbrauchbar stempeln soll. Noch herrlicher die Ankündigung der Schweizerischen Energiestiftung in Zürich, welche sagt, sie habe die Swisscom-Daten ebenfalls angefordert und werde diese zwecks Beweis, dass nicht gemogelt worden sei, ebenfalls überprüfen. Man weiss dort also schon im Voraus, was bei dieser Prüfung herauskommen muss. Einmal abgesehen davon, dass man für eine solche Ueberprüfung mindestens den Unterschied von einer Telefonbuchseite zu einer Excel-Tabelle über Sendedaten kennen sollte. Fazit: Nachdem es misslungen ist, dem Schweizervolk den ICNIRP-Grenzwertschwindel überzuziehen, versucht man es jetzt mit Strahlenumwandlung durch schöne Plexiglas- und Holzfiguren aus dem Orient. Interne Links dazu: Hemberg: Die Schmierenkomödie geht weiter (unter Historisches) Pressemitteilung vom 22.10.03 im Fall Hemberg (unter Aufrufe und Aktionen) Neues aus Hemberg: Mit Schwindel, Mobbing und Gesinnungsterror in den Ständerat? (unter Aufrufe und Aktionen) Scharlatane im Anmarsch auf die Ostschweiz (unter WHO/ICNIRP/CH-Behörden) Das Komplott von Hemberg (unter Historisches) reich bebildert, lange Ladezeit Swisscom setzt auf dubiosen Strahlen-Guru (unter Historisches) Zurück |
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