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Endlich Schluss mit der Schweizer Grenzwertlüge!!Die Schweizer Grenzwerte sind nicht etwa ein Entgegenkommen an die Schweizer Bevölkerung, sondern ein rein physikalisch-technisches Phänomen, das bei allen ausländischen Mobilfunk-Basisstation auch auftritt. Hans-U.Jakob, 30.3.03 Im Rahmen der Vorsorge. Sowohl Bundesgericht wie Bundesrat betonen seit der Einführung der NIS-Verordnung im Februar 2000 mit einer unglaublichen Hartnäckigkeit und Verlogenheit immer und immer wieder, der im Umweltschutzgesetz verankerten Vorsorgepflicht sei mit der Senkung der Immissionsgrenzwerte an Orten empfindlicher Nutzung, wie Wohn- und Schlafräumen und Schul- oder Krankenzimmern auf 10%, der sonst in Europa gültigen Werte Genüge getan. Diese Behauptung zieht sich wie ein roter Faden seit 3 Jahren durch alle 20 in dieser Sache ergangenen Bundesgerichtsurteile. Der Schwindel mit den schweizerischen Vorsorge- oder Anlage-Grenzwerten. Befindet sich nun der OMEN (Ort mit empfindlicher Nutzung) nahe am Antennenmast, so ist dieser durch die Betondecke und/oder durch die Abweichung aus dem Sendestrahl (Sendekeule) geschützt. Gleich wie bei einem Autoscheinwerfer. Gleich unterhalb der Stossstange gibt es auch nicht viel Licht. Allein die Minimierung der Strahlung aus der Abweichung zur Sendkeule ist in der Berechnungsformel bereits mit Faktor 30 einzusetzen. Zusätzlich zu dieser Reduktion ergibt sich noch die Dämpfung aus der Betondecke, nochmals mit Faktor 30. Ist der OMEN etwas weiter von der Antenne weg, so dass die Strahlung seitlich durch die Mauern oder durch die Fenster einfällt, erfolgt eine Dämpfung durch die Distanz. Diese Werte sind deshalb zur Erfüllung des Vorsorgeauftrages im Umweltschutzgesetz nicht brauchbar. Sie wurden lediglich so deklariert, um das Volk in falscher Sicherheit zu wiegen. Es gibt im benachbarten Ausland keine OMEN, welche die Schweizer Vorsorgewerte nicht einhalten, obschon dort Vorsorgewerte in Gesetzen nicht bekannt sind. Die Schweizer Vorsorgewerte sind also nicht einzigartig und nachahmenswert für Europa sondern der grandioseste Käse mit den grössten Löchern, der je aus dem Alpenraum kam. Das ergibt sich auch aus folgenden historischen Begebenheiten: Alle europäischen Netze sind deshalb technisch völlig identisch. Dasselbe gilt auch für den Bau von Endgeräten (Handys) Man kann heute als Schweizer mit einem schwedischen Handy in Spanien ebensogut telefonieren, wie zu Hause oder in London. Alles wurde nach CEPT-Normen entwickelt und gebaut. Nach Normen die bereits 1995 festgelegt wurden, lange bevor es die ersten GSM-Handys auf dem Markt gab und lange bevor die ersten GSM-Basisstationen errichtet wurden. Damit niemand von diesen Normen abweiche, wurden alle Mobilfunkstandards in mehreren zwischenstaatlichen Abkommen festgehalten und 41 Staaten verpflichteten sich darin, diese Standards und Normen einzuhalten. Als Unterzeichner figuriert auch die Schweiz. Die Schweiz hatte demnach zu keiner Zeit die Möglichkeit und auch gar nie die Absicht, aus diesen Normen und Standards auszubrechen und eine eigene Technologie zu entwickeln. Dass es sich bei den Schweizer Vorsorgewerten um eine Mogelpackung handelt, beweisen mit erschreckender Deutlichkeit auch die letzten Meldungen aus Spanien. Escala (Provinz Girona): Viele Kinder gegenüber einem Mobilfunksender erkrankt. Mobilfunkbetreiber Telefonica wegen Verbrechen gegen die Umwelt und die kollektive Sicherheit eingeklagt. Aussenwerte 8.3V/m. Innenraumwerte (OMEN) bei max. 5...6V/m. Ronda: Mehrere Schüler und Lehrer an Krebs erkrankt. Einige davon unterdessen gestorben. Aussenwerte 22V/m Innenraumwerte (OMEN) 5.5V/m. Was längstens zu befürchten war, ist uns nun in Spanien endlich quantifiziert worden. Selbst in Spanien, wo das dichteste Mobilfunknetz Europas steht, und woher die schlimmsten Horrormeldungen stammen, sind die Schweizer Vorsorgewerte eingehalten! Das kann ja von der Technologie her gar nicht anders sein. Auch die spanischen Mobilfunkbetreiber haben ihre Netze nach denselben Normen und Standards gebaut wie die Schweizer. Quelle in Spanien: Asociacion de Vecinos Contra Radiaciones Nocivas de L'Escala, Girona. OMEN = Ort empfindlicher Nutzung Zum Autor: Hans-U.Jakob steht seit 16 Jahren an der Front gegen die elektromagnetische Umweltverschmutzung und verfügt sowohl über ein riesiges Archiv, wie über einen grossen Schatz an Erfahrungen und ein Arsenal von exaktesten Messgeräten, die ihm Kritiken wie die obige erlauben. Sensationelle Bilder mit farbig dargestellten Verstrahlungswerten aus Computersimulationen folgen noch diese Woche auf dieser Seite früherer Beitrag zu diesem Thema unter: Die Schweizer Grenzwerte / Eine Mogelpackung erster Güte (unter Recht oder Unrecht) Zurück |
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