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Der langsame Tod von BeromünsterAlphornbläser müssen jetzt tiefer Luft holen und Handörgeler müssen sehen, dass sie zu grösseren Blasebälgen kommen. Ansonsten man sie in den östlichen Alpentälern und in Basel am Rhein nicht mehr hört. Denn der ehemalige Landessender Beromünster, heute besser bekannt unter "Musigwälle 531" muss die Sendeleistung seines Mitelwellenprogrammes ab sofort von 650kW Sendeleistung auf 250kW zurückfahren. (Hans-U. Jakob, 9.1.04) Dies geht aus dem Urteil hervor, welches heute vom Amt für Umweltschutz des Kantons Luzern den Beschwerdeführern eröffnet wurde. Die SRG Generaldirektion hatte letztes Jahr, nach 3 Jahren rechtlosem Zustand, ein Ausnahmegesuch eingereicht, um ihren Sender trotz Ueberschreitung der in der NISV (Verordnung des Bundesrates über Nichtionisierende Strahlung) festgelegten Grenzwerte, um 15 Jahre weiterbetreiben zu dürfen. Dagegen hatten die Standortgemeinde Gunzwil und die Nachbargemeinden Beromünster, Neudorf und Rickenbach sowie die reformierte Kirchgemeinde Sursee zusammen mit der Interessengemeinschaft Umwelt Gunzwil, dem Tierschutzverein des Kantons Luzern und der Schweizerischen Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener (Gruppe Hans-U.Jakob) Beschwerde geführt. Durch Abwesenheit im Beschwerdeverfahren glänzten einmal mehr: Die Schweizerische Energiestiftung SES, der WWF, die Stiftung für Landschaftsschutz, Greenpeace und Aerztinnen und Aerzrte für Umweltschutz. Es sind dies ausgerechnet diejenigen Organisationen, die zur Zeit glauben, sich infolge Mitglieder- und Spendenschwundes um einen sanften Mobilfunk bemühen zu müssen und dabei mangels Fachkundigkeit die grössten elektromagnetischen Dreckschleudern kurzerhand übersehen. Der Richterspruch lautet: Die Sendeanlage des Mitellwellensenders Beromünster ist eine sanierungsbedürftige Anlage nach Art.7 NISV Nachdem die Swisscom während des Beschwerdeverfahren mehrmals hat verlauten lassen, zur Einhaltung der Grenzwerte müsste sie sogar auf 25kW Sendeleistung reduzieren, darf man gespannt sein, was nach dem 31.12.08 passiert. Das Amt für Umwelt LU schreibt dazu: Dieselbe Frage wurde praktisch in allen Beschwerden, auch in unserer, sehr deutlich gestellt. Und weiter heisst es in der Urteilsbegründung: Als im Sommer 2003 infolge Blitzschlägen in die 270m hohe Antenne über Monate nur mit dem Reservesender von 180kW (statt 650) gefahren werden konnte, habe das ja auch niemand gemerkt. Na also..........! UVEK, BUWAL, BAKOM, METAS und weitere Bundesämter hoffen, bis in 5 Jahren eine zuverlässige Messmethode gefunden zu haben, die es sogenannt akkreditierten Messfirmen erlauben soll, fehlerfreie Messresultate über Beromünster abzuliefern. Kommentar von Hans-U.Jakob: Ein weiters schönes Produkt, hat das Urteil auch noch hervorgebracht: Nachtrag vom 21.1.04: Unsere Beschwerde finden Sie in unserem Archiv unter: Die Vorgeschichte dazu unter: |
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