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Ach wie geht die Zeit doch so schnell vorbei. Die versprochene Brenndauer der Energiesparlampen von 10 Jahren ist nach 24 Monaten auch schon vorüber. Jetzt ereignen sich, 8 Jahre früher als vorgesehen, bereits die ersten Entsorgungs-Skandale.
Schwere Vorwürfe gegen Recyclingfirma Ein ehemaliger Häftling erhebt schwere Vorwürfe gegen eine Recyclingfirma, die in Asten in der Außenstelle der Justizanstalt Linz Sondermüll verarbeitet. Die Firma weist alle Vorwürfe zurück. Anmerkung Gigaherz:
„Dieses Video ist aus rechtlichen Gründen leider nicht mehr verfügbar.“ Hatten da wohl staatliche Regulierer und/oder die Glühlampenlobby die Hände im Spiel?
Erst mit der Zeit sei ihm bewusst geworden, so der Ex-Häftling, dass er in dem Recyclingwerk mit seinen Händen Sondermüll zertrümmert - Energiesparlampen, die giftiges Quecksilber enthalten. Mit einer eingeschmuggelten Kamera dokumentierte der Mann das ganze heimlich. Die Bilder zeigen einen Insassen, der mit einem Metallstück die Glaskörper der Lampen zertrümmert. Die Recyclingfirma, die Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen aufbereitet, ist seit dem Jahr 2006 in einer angemieteten Halle auf dem Gelände der Außenstelle der Justizanstalt in Asten tätig. Firma weist Vorwürfe zurück Die betroffene Recyclingfirma weist in einer schriftlichen Stellungnahme die Vorwürfe zurück und weist darauf hin, dass alle gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden. In einem Schreiben an den ORF OÖ heißt es: "Wir unterliegen mit unserem Recyclingbetrieb den strengen Auflagen gemäß der österreichischen Abfallgesetzgebung. Unser Standort wie auch unsere Betriebsanlagen sind genehmigt." "Die von Ihnen dargestellten Vorwürfe, dass die von der Justizanstalt im Wege der Dienstbeistellung beigestellten Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß geschützt sind, müssen wir zurückweisen." Keine Schutzmasken Auf Anordnung des Arbeitsinspektorats Linz wurde eine Kontrolle durchgeführt. Der Werksleiter habe das manuelle Abklopfen des Glaskörpers zugegeben, heißt es. Diese Arbeit wurde sofort eingestellt. Festgestellt wurde auch, dass die Schutzmasken nicht für Arbeiten mit Quecksilber geeignet waren.
Von Beginn weg der grösste Skandal war, dass sich grosse Umweltorganisationen wie etwa der WWF, dank grosszügigem Sponsoring zu ausschweifenden Kampagnen hinreissen liessen und die Propagandasprüche der Energiesparlampenhersteller unbesehen übernahmen.
Teilte uns doch da kürzlich (Ende März) das Bundesamt für Energie (BFE) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer gemeinsamen Mitteilung mit, wegen der giftigen Hochfrequenzstrahlung möge man seinen Kopf, sofern vorhanden, nicht weiter als 30cm an solche Birnen annähern. Die Kritiken kritischer Fachleute an den ursprünglichen (falschen) Messungen dieser Ämter hatte sich bewahrheitet. Weshalb nicht gleich der Vorschlag der Kritiker für einen Abstand von mindestens 1.5m angenommen wurde, ist ein weiterer Skandal bei diesen Skandalbirnen. Einige Links zum Thema: http://www.gigaherz.ch/1187 Verbot für Energiesparlampen http://www.gigaherz.ch/1231 Warnung vor dem Emergyday http://www.gigaherz.ch/1287 Dauerbrenner Energiesparlampen http://www.gigaherz.ch/1593 Aufhebung des Glühlampenverbotes gefordert. Zurück |
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