WHO-Studie beweist: "Handys ungefährlich" ???

Beiträge und Leserbriefe
Posted by Administrator (admin) on 13.09.2006
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Wenn solche Meldungen in zwei Zentimeter hohen Balkenlettern in der Presse erscheinen, dann erstarren viele Leser vor Ehrfurcht. Denn was von der WHO kommt, scheint gleich viel zu sein wie etwa der Katechismus, die Bibel und das Evangelium, also sakrosankt.

von Evi Gaigg, 13.9.06

In Wirklichkeit gleicht die WHO einem der weltweit grössten Marionettentheater denn einer Schutzorganisation für die öffentliche Gesundheit. Beispiele gäbe es so viele, dass sie einige Seiten füllen würden. Hier nur einige:

Auf die Empfehlung der WHO, den Zuckerverbrauch einzuschränken, folgte prompt die Drohung der Zucker-Lobby, darunter auch der US-Tochter von Nestle, sie werde der WHO mehrere hundert Millionen Dollar an Geldern streichen, wenn sie diese Empfehlung nicht zurücknähme.

Der Direktor des Bundesamtes für Gesundheit, Thomas Zeltner (Quelle: TA 3.8.2000) empörte sich über die Tabakindustrie, die die WHO durch bezahlte Berater bei wissenschafltichen Studien zur Tabakforschung beeinflusste. Experten im Sold der WHO nahmen demnach Forscher Gelder der Tabakmultis entgegen, darunter der Tabakriese Philip Morris, der durch eingeschleuste Berater jahrelang gezielt WHO-Wissenschafter bestochen hatte.

Ein Professor für Umweltmedizin an der Uni Genf arbeitete zusätzlich 2 Tage pro Monat für den Tabakkonzern Philip Morris und kassierte dafür pro Jahr Fr. 150 000. Er organisierte mit der Tabakindustrie wissenschaftliche Kongresse über das Passivrauchen, zu denen kritische Fachleute nicht eingeladen wurden (Quelle: TA, 24.5.02 und "10 vor 10" vom 24.5.02).Hat es deshalb so lange gedauert, bis die derzeit laufende wirkliche Antiraucherkampagne angelaufen ist und langsam zu greifen beginnt?

Jetzt das gleiche Theater mit dem Mobilfunk: Dr. Michael Repacholi, der selbst eine Studie mit transgenen Mäusen durchgeführt hatte und zum Schluss kam, elektromagnetische Felder seien gesundheitsschädlich, widerrief seine eigene Forschung, als er Ehrenpräsident der ICNIRP wurde (Internationale Kommission zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung) und später ein so gewichtiges Wort bei der WHO mitzureden hatte, dass alle Ergebnisse namhafter Forscher, die die Schädlichkeit elektromagnetischer Strahlung (Mobilfunk) nachwiesen, torpediert wurden. Die ICNIRP ** ist völlig von der Industrie unterwandert. Die derzeit immer noch viel zu hohen Grenzwerte stützen sich leider auf die ICNIRP-Empfehlungen.

Die WHO ist somit absolut nicht vertrauenswürdig, Forschungen, die in deren Auftrag stattfinden, sind stets nach deren Auftraggebern zu hinterfragen. Ein Beispiel dafür die neue Entwarnungs-Studie der Mainzer Professorin Dr. Blettner, die derzeit durch den Blätterwald geistert. Es gibt nicht nur landesweit, sondern schon längst weltweit so viele Studienergebnisse, die die Schädlichkeit des Mobilfunks nachweisen, dass dieser Versuch der Abwiegelung nur ein Ergebnis eines Drucks der Industrie sein kann und somit auf tönernen Füssen steht. Neben den Studienergebnissen, die nicht nur eine ganze Palette von Leiden im Gefolge der elektromagnetischen Strahlung, aufführen, wie: Krebs, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Herzrhytmussstörungen etc. sondern auch DNA-Schäden (Doppelstrangbrüche) nachweisen (Reflex-Studie, in 7 Instituten unabhängig voneinander durchgeführt) gibt es seit Einführung der mobilen Kommunikation bereits heute ein reiches Erfahrungswissen, das nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden darf.

Folgen treten auf, völlig unabhängig davon, ob Betroffene wissen oder nicht wissen, ob sie elektromagnetischen Feldern (Antennenstrahlung) ausgesetzt sind. Wer daran zweifelt, möge sich einmal mit Kühen unterhalten, die im Nahfeld von Antennenstrahlung Euter- und Gelenksentzündungen bekommen und tote oder missgebildete Kälber zur Welt bringen, mit Hühnern, die keine lebensfähigen Küken ausbrüten. Es ist bis heute nicht gelungen, ihnen das Zeitunglesen beizubringen oder sie über vorhandene (oder nicht vorhandene ) Antennen in ihrer Nähe zu unterrichten. Auch Säuglinge und Kleinkinder haben davon noch keine Ahnung, reagieren aber, weil sie zur empfindlichen Personengruppe gehören, wie Ältere, Kranke, Schwangere, entsprechend stark.

Und immer wieder wird der gleiche Satz kolportiert, dass das Handy selbst gefährlicher sei als die Antennenstrahlung. Mit schöner Regelmässigkeit wird dabei unterschlagen, dass ein Handytelefonat nur Minuten dauert, die Antennenstrahlung aber rund um die Uhr einwirkt, Jahr für Jahr. Zudem ist der Handygebrauch freiwillig, während Anwohner von Antennen deren Strahlung ungefragt und somit unfreiwillig ausgesetzt sind.

Egal, welche Empfehlungen bezüglich Gesundheit von der WHO kommen, sie sind allesamt stets sehr kritisch zu hinterfragen, statt sie in grossen Lettern dem Publikum quasi als Dogma vorzusetzen. Die aufgeführten Beispiele sind nur die Spitze des Eisbergs, hinter der sich eine Weltgesundheitsorganisation verbirgt, die ganz offensichtlich am Gängelband wirtschaftlicher Interessen hängt.
Wir können heute nur erahnen, was in einigen Jahren über den Mobilfunk (analog Tabak, Zucker etc.) berichtet wird. Fehler wiederholen sich immer wieder. Es hat sich gezeigt, dass aus Erfahrungen kaum etwas gelernt wird.

Schutz oder Dezimierung der Weltbevölkerung?
Zum guten Schluss: Eigentlich ist es grauenvoll, dass eine Weltgesundheitsorganisation, die sich für die Weltgesundheit einsetzen müsste, das genaue Gegenteil tut: nämlich durch gezielte Falschinformationen die Gesundheit der Menschen zu schädigen, gerade so, als hätte sie die Aufgabe, die Weltbevölkerung nicht zu schützen, sondern zu dezimieren.

**Anmerkung von Hans-U. Jakob zur ICNIRP
Die ICNIRP, zu Deutsch Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung, ist nicht etwa eine Oberbehörde, wie man dem Namen nach glauben könnte, sondern schlicht und einfach ein Verein von mobilfunkfreundlichen Experten mit Sitz in München. Keine Nation der Welt hat die Möglichkeit, jemanden dorthin zu delegieren, weil sich die Mitglieder dieses Vereins gegenseitig nach Bedarf selber wählen oder absetzen. Die ICNIRP anerkennt nur rein thermische Schäden (Verbrennungen) durch nichtionisierende Strahlung. Biologische Wirkungen werden strikte abgeleugnet. Die Hauptarbeit dieses Vereins besteht zur Zeit darin, nationale Schutzbestimmungen und Verordnungen zu unterlaufen und internationale Gremien zu unterwandern. (Beispiel WHO)

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